Bestimmung der Zollhöhe

Die Zolltarifnummer ist für die Kontrolle und die weitere Verfolgung der Ware von Wichtigkeit. Durch Sie wird die Waage gehalten zwischen der Einfuhr und der Ausfuhr.


Die Bestimmung der Zollhöhe


Die Zolltarifnummer gibt an, wo das Produkt hergestellt wurde, aber bei der Verzollung spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Für die Bestimmung der Zollhoehe gibt es zwei verschiedene Systeme:
  • Gewichtszoll (wird nur noch von der Schweiz verwendet)
  • Wertzoll



Gewichtszoll


Die Zolltarifnummer gibt zwar an, wer das Produkt hergestellt hat, aber sagt noch nichts über das Gewicht aus. Meist wird ein spezifischer Zollwert verrechnet, der sich nach der Beschaffenheit, der Menge und der Anzahl der Ware berechnet. In der Schweiz wird aber auch nach dem Bruttogewicht der Zoll angeführt. Dabei werden aber Ladehilfsmittel nicht in das Gewicht eingerechnet. Es werden jedoch Mengen ung Größenangaben wie Liter, Meter und Stückzahl in diesem Bereich als Richtwert herangezogen.


Wertzoll


Bei einem Wertzoll wird immer der Wert der Ware als Richtwert herangezogen. Dabei muss aber bedacht werden, dass der Zollwert immer sehr kurzlebig ist, denn dieser orientiert sich immer nur an der Ein-, und Ausfuhr der Waren. Der Zoll ist dafür da, dass eine Waage zwischen der Ausfuhr und der Einfuhr gehalten wird. Dadurch sind die Zollsätze einem starken Wandel unterzogen. Deswegen spielen auch die Zolltarifnummern in diesem Bereich eine tragende Rolle, denn so kann der Weg der Ware kontrolliert und verfolgt werden. Es gibt aber innerhalb der EU durchaus Wertgrenzen, bei denen noch kein Zoll eingehoben wird. Übersteigt der Gesamtwert der Waren den Wert von 150 Euro nicht, dann werden keine Einfuhrgebühren erhoben. Dabei darf es sich aber nicht um alkoholische Getränke, Tabakwaren, Kaffee oder Parfums handeln.